• Christoph Hahn

Schöne Grüße vom Glimmerschiefer


Lange habe ich, wie ich in meinem Artikel über den Kabi "Goldstück" von Felix Heimes (Weingut Würtzberg, Serrig/Saar) geschrieben habe, mit Weinen dieser Art gefremdelt. In letzter Zeit aber begegnen mir immer wieder Rieslinge wie jetzt der "Glimmerschiefer" von Alex Loersch aus Leiwen-Zummethöhe hoch über der Mosel, bei denen ich hart an die Grenze zum Umdenken komme.


Dass der Stoff von Alex Loersch mein Interesse findet, liegt vor allem daran, dass ich diesen Winzer persönlich kenne und schätze. Ob Trittenheimer Apotheke oder Altärchen, Piesporter Goldtröpfchen oder Dhroner Hofberg, Neumagener Rosengärtchen oder Leiwener Klostergarten: Der Mann hängst sich mit unglaublicher Hingabe in seine Arbeit rein und kämpft um jeden Rebstock, um seine Detailverliebtheit mal in ein stimmiges Sprachbild zu kleiden.


Sein mit 9,5 Volumenprozent vom Alkoholgehalt her recht moderater "Glimmerschiefer" ist vom Geschmack her erfreulicherweise weit weniger zurückhaltend, Er hat eine lebendige Säure, was das Trinken erfrisechen macht - wäre da nicht auch die Frucht: Apfel, Steinobst, Zitrus, das ganze typische Mosel-Schiefer-Programm. Trinkfluss? Wer macht sich darum noch Sorgen!


Preis ab Weingut (2019er): 8,00 Euro.

Im Internet: www.weingut-loersch.de

Die inneren Werte: Säure: 8,5 Gramm/Liter, Restzucker 25 Gramm/Liter.



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