• Christoph Hahn

Goldenes Tröpfchen aus dem alten Kloster

Es gibt Namen, die für sich selbst sprechen, Namen, die die Fantasie anregen, Namen, die ein großes Versprechen enthalten, Namen, bei denen der Speichel fast von alleine läuft. Diese Namen nennt der Wein-Genießer auch „Lagen. Und eine von diesen Lagen ist das Piesporter Goldtröpfchen. Nicht nur für mich steckt in diesen zwei Wörtern Magie. Die reine Magie.

Wobei sich diese Vorstellung aus vielen Quellen speist. Johannes Haart, Nik Weis, Gernot Hain und Thomas Haag haben Rieslinge von kristallener Klarheit , die sich mit einer weit ausgreifenden Opulenz der Aromen verbindet, geschaffen.

Eine der Weine, die mich immer wieder in ihren Bann schlagen, kommt übrigens von keinem der vorgenannten prominenten Winzer. Aber er kommt aus einem Weingut, das in der jüngeren Vergangenheit immer wieder von sich hat reden machen – vom Klosterhof der Familie Thomas in Brauneberg-Filzen, der die Kritiker vor allem (aber nicht nur) durch die „Brüderweine“ der beiden Junioren Benjamin und Dominique auf sich aufmerksam gemacht.

Die Auslese des Klosterhofs aus dem Goldtröpfchen ist von beeindruckender Leichtigkeit: Auf einem Spiegel von saftigen Steinfrüchten tanzen die Zitrusaromen von Mandarine und Limette einen eleganten Tanz. Und ganz von Ferne schimmert eine feine Honigsüße durch alle Geschmacksnoten hindurch.

Preis ab Weingut: 10 Euro.

Im Internet: www.weingut-klosterhof.de

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(0163) 2069247

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