• Christoph Hahn

Fruchtbombe ohne jede Süßlichkeit

Aktualisiert: vor 17 Stunden


Es ist mir bisher selten passiert: Der Korken und die Sektflasche trennen sich - und schon springt mich der fulminante Geruch wie nur selten etwas an: Frisch angeschnittene Äpfel, Zitronenzeste und andere feine fruchtige Geschmacksnoten wehen durch den Hefeduft hindurch. Der 2016er Riesling Brut der Gebrüder Stefan und Christian Braunewell macht sich vom ersten Augenblick nicht klein.


Dabei ist der Winzersekt der zwei Herren aus dem Selztal inweit von Ingelheim im Norden von Rheinhessen weder ein Kantstück noch einen Kraftkerl. Die Hefe spielt zwar schon eine Rolle und auch das Mousseux wirkt eher üppig als irgendwie anders - aber die Hauptrolle spielen die überwältigenden Fruchtaromen. Will sagen: Wem Brut zu brutal ist, der fängt am besten mit diesem Stoff an, denn beim Trinken geht es dermaßen saftig umd frischwärts zu, dass die Flasche ruckzuck leer ist.


Denn der Trinkfluss ist hier quasi integriert. Und Nik Weis, Starwinzer an Mosel und Saar, würde das Zeug der Braunewells als "saufig" einstufen. Verführung zum schäumenden Genuss geht genau so!

Insgesamt gibt es in der Kollektion der Braunewells stolze sechs Sekte und einen prickelnden Rosé, den die Brüder zusammen mit ihrem Kollegen Frank Dinter produzieren. Den Riesling Brut empr fehle ich auf jeden Fall denen, die das Repertoire der Essenheimer gründlich erkunden wollen, als einstieg.ert


Preis ab Weingut: 13,00 Euro.

Im Internet: www.braunewell-wein.de


 

(0163) 2069247

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