• Christoph Hahn

Viel Geschmack für (relativ) wenig Geld


Vor geraumer Zeit habe ich damit begonnen, über Rotweine von der Mosel zu schreiben und habe in dieser Reihe zuletzt eine Cuvée von Heinz Schneider aus Leiwen vorgestellt. Der zäht zu den etablierten Könnern auf diesem Gebiet, also macht es Sinn, jetzt mal einen der jüngeren Winzer in den Fokus zu nehmen - und das wäre dann Max Kilburg vom Weingut Geierslay kurz vor Wintrich an der Mosel.

Ich habe mir seinen Gutswein vom Spätburgunder vorgenommen, der mit 7,90 Euro ab Hof nur 1,40 Euro teurer ist als die Cuvée von Schneider. Die Holz- und Röstnoten erscheinen prägnant, aber nicht penetrant. Die vorherrschenden Aromen kommen hier aus dem Fruchtbereich. Ich bemerke unter anderem schöne saftige Kirschen, aber auch Waldbeeren. Im Abgang fallen mir noch Schokolade und etwas Lakritz auf. Außerdem krönt noch eine Prise Pfeffer den Abgang. Und die Empfehlung des Winzers: "Geniessen Sie Ihn zu gemischten Käseplatten, Rind – und Lammgerichten oder zum Ausklang des Abends."


Fazit: viel Wein für vergleichsweise wenig Geld. Angenehmerweise fehlt dem Spätburgunder alles Marmeladige. Darum, Ihr Discounterfreunde: Guter Wein kommt immer noch vom Winzer!


Max Kilburg im Internet: www.geierslay.de


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