• Christoph Hahn

Der "Red Lion" brüllt nicht mal so furchtbar laut

Aktualisiert: Okt 12


Daniel Molitor ist nicht nur Klimaforscher mit agrarwissenschaftlichem Hintergrund, sondern auch ein Moselwinzer mit viel Mut dazu, auf dem Weg zum fertigen Wein bisher nicht oder kaum begangene Wege zu beschreiten. Sein "Struwwelpitter", eine trockene Cuvée aus Riesling und Müller-Thurgau, sind genau so "wild" wie es der Name besagt. Nun aber bringt der etwas andere Erzeuger einen Rotwein auf den Markt: "Red Lion" heißt der und geht ab Hof für 15 Euro über den Tisch.

Nun sollte kein Käufer in spe in Anbetracht des Namens davon ausgehen, dass dieser Spätburgunder ihn anbrüllt wie das Raubtier im Titel. Aber der Pinot teilt sich durchaus mit: Schon in jungen Jahren wirkt er überaus präsent und kommuniziert ohne große Umschweife durch eine Fülle mit dem Konsumenten.


Dabei zeigt sich der "Red Lion" durchaus kräftig mit Holzton und Röstaromen. Trotzdem lässt es sich mit ihm nicht nur am Esstisch, soendern auch auf dem Sofa oder anderen Orten des Easy Living angenehm leben, denn dieser Wein lässt nicht nur die Muskeln spielen, sondern erfreut den Gaumen mit einer Fülle von fruchtigen Geschmacksnoten wie Sauerkirsche, Brom- und Johannisbeere.


Im Internet: https://viermorgenhof.de/Stairs-n-Roses/

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